Jüdischer Anteil an der deutschen Demokratiegeschichte
Jahresempfang 2025 des Bürgervereins Demokratieort Paulskirche e.V.
Noch immer wird deutsche Demokratiegeschichte vor allem von ihrem Scheitern her erzählt. Auch das 175jährige Jubiläum der Frankfurter Paulskirche hat das nicht geändert. Dass es kein positives Demokratie-Narrativ gibt, liegt auch daran, dass der jüdische Anteil an der Demokratie nicht verstanden, vielmehr unsichtbar gemacht und sogar tabuisiert wird.
Darüber sprach am 04. Februar 2025 im Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt, Vereinsmitglied Elisa Klapheck, liberale Rabbinerin in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main, Vorsitzende der Allgemeinen Rabbinerkonferenz (ARK), promovierte Philosophin und Professorin für Jüdische Studien am Zentrum für Komparative Theologie in Paderborn. Sie engagiert sich für eine religiöse Erneuerung des Judentums und bezieht dabei die gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftsethischen Herausforderungen der Gegenwart mit ein. Die Vorsitzende des Bürgervereins, Bettina M. Wiesmann MdB, begrüßte im Namen des Vereins und moderierte die lebhafte Diskussion.
Die Veranstaltung wurde aus Mitteln des Deutschen Bundestages gefördert.